Haben wir es schon wirklich in der Tat...Februar? Also wirklich Februar? Hatten wir es erst nicht noch letztens Weihnachten, Neujahr und dann..Lockdown. Wo man anfangs noch dachte: Mensch, was macht man bloß mit der Zeit, die einem sozusagen geschenkt wurde? Eigentlich wäre um diese Jahreszeit, das Karnevalstreiben schon längst in vollen Gängen gewesen. Schon ein verrücktes Jahr, dass 2021 uns schenkt. Dabei haben wir es sozusagen ja noch immer Anfang des Jahres, und es fühlt sich trotzdem an, als ob ein weiteres Jahr hinter uns liegt in Zeiten von Corona. Denn auch Corona wird in ein paar Wochen 1 Jahr alt, wo das Virus sich einfach mal in unserem Leben nistete. Ja auch ich versuche, das Thema, vollkommen auszublenden, aber es ist nun mal schwer. Denn auch aus heutiger Sicht ist man recht zwiegespalten wie das Alles weiter gehen soll.





Furore in dieser Woche. Denn...

wir sitzen alle im gleichen Boot. Die Maßnahmen sind schleppend, hart, keine Frage. Aber was viele vergessen. Wir leben aktuell nicht nur im Lockdown. Sondern vor allem in einer Pandemie. Vor allem in einer Pandemie, die man nur mit harten Maßnahmen kontrollieren kann. Ich wünsche mir natürlich auch das es etwas gelockert wird. Aber zu welchem Preis? Dafür, dass wir in ein paar Monaten uns wieder in der selben Situation uns befinden, wie das letzte Jahr. Menschen wegsterben. Ich rede es nicht schön, wie manche alte Menschen alleine sich überlassen werden, häusliche Gewalt und Co. Es ist einfach eine vollkommene Ausnahmesituation, mit der niemand gerechnet hätte, das sie solange geht. Und trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass es um das Allgemeinwohl der Bevölkerung geht.



Und hier kommt der Widerspruch in sich.

Wen schließe ich dem Allgemeinwohl ein, und wen kann ich einfach so darüber hinwegsehen? Sind es die Selbstständigen? Sind es doch die, die Gewalt zuhause ausgesetzt sind. Die Ärzte? Risikopatienten? Wer gehört und macht das Allgemeinwohl aus. Und wenn wir schon dabei sind, wer entscheidet, ob dieses Allgemeinwohl, dieses und das Andere wiederum überwiegt. Wer erlaubt es uns Gott zu spielen. Ich könnte noch weiter meine Gedanken schweifen lasse, was ich aber nicht tun möchte. Denn es ist schwer genug in der aktuellen Zeit, noch aus allem wirklich die kleinste Hoffnung zu nehmen.



Das sind meine zwei kleinen Mutmacher:


Aufräumen / Ausmisten

Ich kann es immer wieder nur betonen. Ausmisten und sich von Sachen trennen ist so befreiend. Ihr könnt im Kleiderschrank anfangen oder im Badezimmer Schrank wo die ganzen Beauty Sachen versteckt sind. Bei mir war es die Küche. Ich habe es beispielsweise direkt am Dienstag gemerkt, als ich den Kühlschrank aufgeräumt habe, und Sachen entledigt habe, die schon abgelaufen sind. Das Schöne? Man kommt auf neue Kochideen, und so war es auch bei mir. Aus einer Tagesaktion, aufzuräumen entwickelte sich später dann die Möglichkeit, ein leckeres Gericht zu zaubern, welches schon den Italiener bei uns um die Ecke Konkurrenz machen würde. Ja, man sollte sich nicht so loben, aber manchmal braucht man einfach ein ganz kleines Beipflichten, das man doch so Einiges drauf hat. Hebt sofort die Stimmung.







Sich Zeit nehmen zu Frühstücken!

Wann habt ihr das letzte Mal Euch mal so richtig Zeit genommen, mal richtig zu frühstücken? Mit leckeren Rührei, Joghurt,  guter Musik und Tee. Und zwar euch so richtig Zeit gelassen. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wie ich mir wirklich so viel Zeit zum Frühstücken gelassen habe.

Denn ich denke mir gleichzeitig auch. Irgendwann wird es nicht mehr möglich sein, einfach mal es zu genießen und wenn Hektik dann unser Alltag wieder hat.






Was diese Woche noch anstand?

Ich schrieb über ein einfaches Bolognese Rezept und kam auf den Geschmack von Brühe. Zudem erinnerte mich Andrea mit Ihrer Kolumne wieder was es heißt, die kleinen Dinge im Leben nicht zu vergessen. Und wie war eure Woche? 


Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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