Wochenrückblick und Jede kann helfen

Wochenrückblick 5. März 2022

Die letzten Tage verbrachten wir in Athen nochmals in einer anderen Unterkunft. Anders zum Luxury Living und InnAthens waren wir diesmal die einzigen Gäste des Concierge. Und ich muss sagen, diese Ruhe tut oder tat gut. Denn jeder Tag bestand inzwischen zu entscheiden, soll man den Fernseher anmachen. Nachrichten hören? Sich an die Nachrichten binden. Oder so gut es geht auszublenden. Wir fanden den Mittelweg. Informierten uns morgens über das aktuelle Geschehen und wussten auch bereits wie wir in Deutschland und aber auch schon bereits hier in Greichenland den Menschen in der Ukraine helfen konnten. Durch Spenden unter anderen. Mich erreichten zudem ein paar Fragen, bezüglich meiner Kriterien nach der Unterkunft: Wir suchten uns die Unterkunft aus, oder eher ich suchte sie aus, weil mir der Loft Charakter sehr gut gefällt. Und zwar sehr gut. Und vielleicht auch, weil mein Mann wie wir alle wissen schnarchen, und diese Unterkunft gleich zwei bequeme Doppelbetten bot.







Die letzten Tage

Die letzten Tage in dieser schönen Stadt verbrachten wir unter anderem damit nichts zu tun. Im Urlaub vergehen die Tage nämlich immer so schnell, aber aktuell vergehen die Tage wie in Zeitlupe. Die letzten 4-5 Tage verbrachten wir damit...nichts zu tun. Einfach mal Nichts. Statt den Urlaub wie wild durchzutakten, taten wir das worauf wir Lust hatten...und das war nichts. Wobei es eigentlich viel mehr, als nichts war. Wir genossen diese Langeweile , wobei es zwischen uns nie langweilig werden kann... Wir unterhielten uns. Das tun wir so oder so..aber wir unterhielten uns über Themen, über „ Weiß Du noch...“ und „das machen wir jetzt so“...bis hin was uns aktuell Ängste bereitet. Und obwohl wir uns morgens mit dem aktuellen Weltgeschehen befasst haben, fiel das Thema immer wieder auf das Weltgeschehen. Und dann wollte ich fast mit meinem Bademantel raus auf die Straße, bis mein Mann mich zurückhielt und mich daran erinnerte, dass der Bademantel zwar bequem ist, ich aber vielleicht doch was Anderes anziehen sollte...Manchmal sind sie einfach unsere Goldschätze unsere Männer... Wir besuchten danach den Zentralmarkt und unterhielten uns angeregt mit dem Alexandros der seinen Lebensunterhalt von dem dem Fischmarkt bestritt und aßen direkt bei ihm eine leckere Fischsuppe, während seine Frau mit ihrer Tochter vorbeikam und er diese direkt auf Huckepack nahm und seine Frau fast ein Herzkapserl erlitten hat...Das ist mir damals immer ergangen, wenn mein Mann Hannah auf Huckepack nahm. mit einem Besuch auf dem Markt. Genossen das bunte Leben der Griechen zwischen Fleisch, Fisch, Ouzo und auch ein leckerer Austern Stand zeigte sich uns, den wir aber freundlich mieden.










Wie wir Frauen nun Mal sind.

Besonders wenn es um das Essen geht. Abends saßen wir draußen in einem Restaurant und ich wollte partout nichts essen. Mein Mann bestellte sich die Platte for One, und musste Überraschung diese auch mit mir teilen. Aber da machen Männer doch nun mal gerne oder?




Leckere Cocktails

Neben der Momix Bar fanden wir zudem eine weitere Bar, die uns von außen sehr zusagte. Und wir hatten da total recht. Die Cocktails waren keine 0815 sondern Eigenkreationen von Barkeeper und so schmeckten die auch. Super lecker und vor allem total unerwartet.







Kuchenschock

Jede die mich liest weist inzwischen ja das ich eine kleine Naschkatze bin. Besonders jetzt im Urlaub verfiel ich ins Naschen Besonders wenn es ums Kuchen geht. Und da sind die Griechen auf alle Fälle nicht sparsam. Sie wissen wie der Hase läuft und haben mich mit leckerer Vanillesauße bestochen, weshalb ich statt einem Kuchen auch zwei nahm. Natürlich um nur mit meinem Mann diese zu teilen.







Entspannter Rückflug.

Und während ich noch vor Wochen mit meinem Mann stritt, dass ich unbedingt am Fenster auf dem Rückflug sitzen möchte, war ich heute einfach nur froh, überhaupt in einem Flieger steigen zu dürfen, zu sitzen. Der mich von A nach B bringt, sicher, mein Gepäck sicher verstaut, und meine bessere Hälfte an meiner Seite. Nach Hause zu fliegen. Nach Hause. Zu wissen, das mich Gemütlichkeit und Sicherheit und Unbeschwertheit erwartet, Probleme zu begraben und hinter mich zulassen. Jedenfalls so die Wunschvorstellung…Verspätungen nahm ich überhaupt nicht wahr, oder das Kleinkind, dass ein paar Gänge vor uns mit seiner Familie saß und schrie. Ich blickte dann aber doch aus dem Fenster kurz hinaus, sah blauen Himmel, Wolken…und unter Ihnen, nicht zu sehen, von oben, womöglich weitere Rakete die ihre Ziele treffen, Familien auf den Weg in eine ungewisse Zukunft sich aufmachen…schon komisch wie man in der Vogelperspektive Sachen anders wahrnimmt, oder bewusst anders wahrnehmen möchte. Ich schaute wieder aus dem Fenster, mein Mann folgte mit dem Blick und wir machten uns bereit auf die Landung.






Man kann immer helfen

Auch schon während Corona erlebten wir eine Machtlosigkeit. Etwas, was uns einfachmal aufgedrückt wird. Etwas womit wir fertig werden mussten. Und jeder Versuch damit fertig zu werden fühlte sich eher an wie ein Tropfen Wasser auf heißem Stein, Diese Machtlosigkeit, etwas worüber wir keine Kontrolle haben. Worüber wir aber Kontrolle haben, in anderen Bereichen die Kontrolle zu übernehmen. Und das taten mein Mann und Ich auch. Neben Spenden, packten wir Pakete und versendeten es an Freunde, die es weiter verschicken konnten. Mir kamen die Tränen. Während Hannah gut betucht in eine Welt auf die Welt kam, werden woanders Baby mitten im Krieg zur Welt gebracht oder erleben das Tageslicht nicht mal. Ich kann nur hoffen, dass die Hilfe ankommt.





Was diese Woche noch anstand?

Ich erzählte Euch darüber wie ich den Frühling wahrnehme und verriet Euch mein neuen Raumduft. Ansonsten wird das Wochenende mit vielen Terminen zugebracht. Und bei Euch? Wie sah eure Woche aus? 






Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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Petra Jung

in Gießen aufgewachsen. Mit einem Bein in den Wechseljahren, mit dem anderen Bein immer neugierig. Stets auf der Suche nach den neuesten Produkten. Junggeblieben und zeitlos.

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