Wochenrückblick und ein kleiner Roadtrip!

Wochenrückblick Sep. 26, 2020

Es war oder sagen wir mal, es ist womöglich die letzte Woche, wo Sommererinnerungen tatsächlich auch wirklich hochkommen. Schon wirklich komisch das wir uns den Oktober langsam nähern und es fast überall um die 20 Grad ist. Nicht nur das. Beobachtet man die Situation genauer, so entdeckt man inzwischen in allen Supermärkten / Drogerien, erste Anzeichen von Weihnachten. Egal, ob es um Weihnachtskalender geht, oder Weihnachtsgebäck. Hat man Lust darauf, ist es inzwischen ein Einfaches, es auch zu bekommen. Aber bevor ich mich ganz in meine Weihnachtsstimmung verliere, erzähle Ich Euch doch viel lieber, was diese Woche so besonders gemacht hat!


Heidelberg


Spontaner Besuch von Hannah und kleiner Städtetrip

Es muss gegen Samstag früh gewesen sein, als mein Handy klingelte, und ich verschlafen den Hörer abnahm. Am anderen Ende der Leitung war meine Tochter zu hören, und nach ein paar Fragen und Ja und Nein's stand fest, dass sie gegen abends in Wuppertal ankommen würde. Was jedoch doof war: Sie hatte die Woche frei, ich musste aber Montag und Dienstag in Heidelberg sein für die Projektplanung direkt vor Ort. Hannah machte sich nichts draus und war Feuer und Flamme, daraus einen kleinen Städtetrip zwischen Mutter und Tochter zu machen. Das hat mich schon ein wenig überrascht, da ich von anderen Müttern höre, dass sie sich glücklich schätzen konnten, wen eine einfache WhatsApp mal kam.




So machten wir uns Sonntag früh auf dem Weg nach Heidelberg und wurden mit tollem Wetter überrascht. Nach einer kleinen Pause im Hotel ging es für uns beide Richtung Innenstadt, wo wir Heidelberg nochmal von seiner schönen Ecke kennenlernen durften. Wir bestellten uns abends Pasta auf das Hotelzimmer, bevor wir in den Tiefschlaf fielen.






Bubbletea


Entspannte Kunden & Entspannte Hannah

Am Montag ging es ganz früh raus zum Kundentermin. Während Hannah noch feste schlief war ich um Punkt 9 Uhr auf der Matte für eine Besprechung. Und wie solche Besprechungen immer sind. Sie ziehen sich sehr, sehr, sehr in die Länge. Besser aber so, als es über mehrere Telefonate und E-Mail Verkehr zu regeln. Davon bin ich ja gar kein Fan. Gegen spät vormittags war die Sache in sicheren Tüchern und ich konnte die Zeit mit meiner Tochter mit etwas Sightseeing verbringen. Darunter die Schlossbesichtigung und wo es abends bei Pizza und Co beschlossen, den Roadtrip mit Heidelberg nicht enden zu lassen, sondern entschieden uns Dienstag morgens, nach dem letzten Kundentermin und Vertragsunterzeichnung uns nach Leipzig aufzumachen. Ich korrigiere mich! Hannah wollte nach Leipzig, ich sollte sicherlich nur die nette Kreditkarte spielen.



Pizza


Entspannter Morgen & stressige Zugfahrt

Wo der Dienstag Morgen noch entspannt war, ich ein paar Änderungen an den Vertrag vornahm und wir noch genüsslich frühstücken konnten, entpuppte sich die Zugfahrt zwischen Heidelberg und Leipzig als ein Balance Akt. Von Verspätungen, verpassten Anschlüssen, wiederum Verspätungen war wirklich Alles dabei! So kam es dass wir Leipzig spätnachmittags erreichten  das Hotel nähe dem Hauptbahnhof eincheckten. Mit der Tram machten wir uns auf Empfehlung einer Bloggerin zum Röseling, wo wir uns es bei Antipasti und Erfrischungsgetränken gut gehen ließen und die stressige Zugfahrt hinter uns lassen konnten. Wir schafften es noch bevor die Sonne unterging es zum Krematorium in Leipzig. Eine beeindruckende Kulisse und entschieden es für Sight Seeing es auf alle Fälle für jetzt sein zu lassen. Schließlich bleiben wir in Leipzig noch bis Donnerstag früh.



Röseling


Krematorium


Mittwoch – Seid wann interessiert sich meine Tochter für Kunst?

Am Mittwoch ging es nach dem Frühstück im Hotel weiter Richtung Völkerschlacht Denkmal. Und uns wurde nicht zu viel versprochen. Schon von außen waren wir wie versteinert, als wir es sahen. Als wir drinnen standen, wurde uns bewusst, was für eine architektonische Glanzleistung dahinterstand.. Wir verweilten auf der Bank und was sich wie Minuten anfühlte, war tatsächlich in Stunden.



Völkerschlachtdenkmal



Nach der Besichtigung des Völkerschlacht Denkmals hätte ich erwartet, dass meine Tochter nun ihrem Lieblingshobby nachgehen möchte. Shoppen. Dem war nicht so. Ihre Begründung: Sie hat sich seit Corona an Shoppen satt gesehen und hätte Lust auf ein Museum. Ich war etwas verblüfft und gleichzeitig sprachlos.  Die Hannah die vor Jahren noch die Meinung vertritt, bevor sie ins Museum geht, könnte sie auch direkt in ein Rentenheim interessiert sich auf einmal für zeitgenössische Kunst. Mir sollte es recht sein....Dass meine Tochter sich für Kunst interessiert, die eine Sache, aber die andere war: dass sie sich wirklich...und zwar wirklich für Kunst interessiert....Die Gemälde sich anschaute, Notizen sich machte, sie wieder anschaute und sich wieder Notizen machte. Diese Notizen blieben aber unter Verschluss.  Dafür habe ich Euch ein paar Bilder und Eindrücke aus dem Museum festgehalten. Wer also demnächst in Leipzig ist, und unbedingt Kunst sehen möchte, ein Besuch lohnt sich wirklich!



Kunst


Kunst



Donnerstag – gemeinsame Familienzeit

Donnerstag genossen wir das letzte Mal, ein leckeres Frühstück im Hotel bevor es mit dem Zug zurück nach Wuppertal ging und wir auch sehnsüchtig erwartet wurden. Bevor Hannah nämlich Freitag morgens wieder uns verlässt, so machten wir uns auf dem Weg nach Köln um dort noch einmal lecker Tapas zu essen. Und plötzlich kam mir ein kleiner Anflug von Schwermut entgegen. Denn wenn man zwischenzeitlich ins Grübeln kommt, dann hätte ich es vor einem halben Jahr tatsächlich nicht gedacht, dass wir an diesem Tisch hier sitzen würden. Und das jeder eine Maske ab sofort immer mit hat hätte ich Anfang 2020, oder als ich noch zu Anfang des Jahres auf Palma war, nie für möglich gehalten....Wer weiß. Wie die Weihnachtszeit 2020 ausfallen wird. Und das so ganz ohne Weihnachtsmärkte. Kommt überhaupt das Gefühl von Besinnlichkeit auf? Und ehe meine Gedanken nur vor sich hinausströmten wurde ich aus meiner Gefühlswelt raus gerissen, denn ein lautes „Mum“ kam von Ihr und beförderte mich wieder in das aktuelle Geschehen. Sie wartete kurz bis sie ein einfachen Satz: "Das wird Alles!"  raus haute, der mir wiederum den Boden unter den Füßen gab. 




Tapas


Was diese Woche noch anstand?

Ein neuer Beauty Bericht ging online. Und ich freue mich zum ersten Mal, das Wochenende mit wirklich Nichtstun zu verbringen. Und Ihr?




Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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Petra Jung

in Gießen aufgewachsen. Mit einem Bein in den Wechseljahren, mit dem anderen Bein immer neugierig. Stets auf der Suche nach den neuesten Produkten. Junggeblieben und zeitlos.

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