Wochenrückblick und die Was Würde Frage

Wochenrückblick Apr. 25, 2020

Meine Lieben, ich glaube niemand hätte sich den April so vorgestellt, gar so ausgemalt, wie er gerade nun mal ist. Statt Freunde zu besuchen, mit der Familie unterwegs zu sein, angeheitert durch das Luisenviertel zu schlendern, leckeren Kaffee im Katzengold zu trinken, auf der Hardt mit den Mädels eine Sektflasche aufzumachen und den Musikgeschmack der Jugendlichen zu lauschen, sieht das Leben inzwischen weit viel anders aus. Mit Mindestabstand von 1, 50 Meter, Gesichtsmasken ab Montag wenn man einkaufen geht, geschlossene Läden oder Läden mit strengen Richtlinien, wenn man sich darin aufhalten möchte. Es gleicht wirklich alles eher einem schrecklichen Drama. Was noch vor 4 Monaten für uns Alle unverständlich wäre, ist inzwischen schon längst Realität. Während die einen, damit wunderbar zurecht kommen, sich mit Pamela Workouts fit halten( finde ich ja schon irgendwie sehr witzig, wie jeder plötzlich mit einem Home Workout anfängt, und falls bald vielleicht die Quarantäne endet, die Home Workout Season sicherlich vergessen werden, wie ein Trend der eine Saison hält). Aber jeder wie sie es möchte. Statt mit Home Workouts anzufangen, genieße ich da lieber meinen täglichen Tee und Schokoladen Genuss, versuche weitgehend Sachen auszumisten, und halte die sozialen Kontakte mit regelmäßigen Telefonaten und WhatsApp aufrecht. Was diese Woche noch so anstand,ob es ein paar Aha Erlebnisse es gab, hier wieder zu lesen in meinem Wochenrückblick!




Morgenrituale


Wenn der Gatte es ernst meint


Ich gebe es zu. Ich habe nie behauptet, das ich die beste Köchin auf Erden sei. Ich bin eher gut darin, zum Telefon zu greifen und Essen zu bestellen, welches sicherlich Allen schmecken wird. Aber wenn ich mal Lust habe, dann koch ich gerne richtig und lecker! Das Perfekt Sein Gericht, sieht ja für jeden da anders aus. Hauptsache, es muss für einen selbst passen. Das habe ich ja schon letzte Woche in meinem letzten Beitrag verfasst. Diese Woche überraschte mein Mann mich jedoch, als ich mich für ein Telefonat mit meiner besten Freundin ins Schlafzimmer für mehrere Stunden verzog und als ich wieder Richtung Küche mich aufmachte, zu sehen, was der Kühlschrank Leckeres zu bieten hatte, stand der Ehegatte womöglich in der Zwischenzeit in der Küche und hat wirklich uns leckeres Essen gezaubert, von dem ich selbst baff war, das er im Stande wäre so ein leckeres Gericht zu zaubern. Da habe ich mich wirklich ein klein wenig veräppelt gefühlt. Aber Quarantäne verändert Menschen in dem Fall, lernen neue Aktivitäten, die vor Monaten noch total unentdeckt blieben. Für das Gericht braucht ihr nur wenige Zutaten wie Reis, Blattspinat, Zwiebeln und Putengeschnetzeltes. Den Reis kocht Ihr ganz einfach auf, das Putengeschnetzeltes wascht Ihr, würzt es mit Pfeffer, Salz, Öl, ein paar frische Kräuter, Öl und ein guter Schuss Zitrone. Danach anbraten und mit dem Reis und dem Blattspinat servieren. Lecker und vor allem schnell in der Zubereitung!



Essen


Essen


Vorplanen ist nicht.



So ein Lockdown bietet auch ungemein Zeit, Sachen zu planen und mit Sachen sich zu beschäftigen , die man lieber aufgeschoben hat, statt sich mit ihnen intensiv auseinanderzusetzen und die nötigen Schritte in die Wege zu leiten. Ein Thema auf das wir immer zurückkommen ist die Frage, ob wir uns vorstellen könnten hier in Wuppertal alt zu werden. Oder ob es uns vielleicht doch nicht in die benachbarte Stadt Düsseldorf oder ins Münsterland, wo meine Schwester ja lebt, es uns dahin zieht. Denn als unsere Tochter schon damals auszog, haben wir in dieser Zeit überlegt, ob wir auch nicht dem Tal den Rücken kehren sollten, woanders neu  anfangen sollten. Zu dem Zeitpunkt war es wirklich ein sehr attraktives Angebot, vor allem, weil mein Mann von da aus in die Selbstständigkeit ging und zum echten Home Office Pro wurde. Ich zu dem Zeitpunkt ein neues Jobangebot bekam, welches ich dankend annahm und wir den Plan umzuziehen erst einmal über Board warfen und wir in Wuppertal geblieben sind. Würde mich meine beste Freundin fragen, ob ich mir vorstellen könnte, dem Tal den Rücken zu kehren: Ganz ehrlich ich wüsste nicht wie ich die Frage heute beantworten sollte. Hätten wir damals uns woanders ein neues Nest aufgebaut, wer hätte mir sagen können, ob unser Lebens ich komplett in eine andere Richtung entwickelt hat. So wie ich es nicht sagen könnte, wäre ich vor 2 Jahren umgezogen, ob ich das kleine Städtchen vermisst hätte oder kein einzigen Gedanken damit verschwenden würde, mich die Frage zu stellen, wie wäre das Leben wenn wir in Wuppertal geblieben wären.



Was ich allerdings weiß, Freundschaften wären in die Brüche gegangen, habe ich schon mehrfach gesehen und erlebt, und ich bin am Ende damit fein. Die Lebensaufgabe besteht ja nicht darin, auf der ewigen Suche nach Freundschaften zu sein, diese um sich zu scharren, dann  noch diese Freundschaften zu halten. Es ist überhaupt keine Lebensaufgabe, nach Freunden zu suchen ( ich verurteile keine, die sich das zur Aufgabe gemacht hat, es ist bloß nicht mein Stil), genauso wenn wir umgezogen wären, in einer Stadt direkt Anschluss zu suchen. Viel wichtiger ist es doch vor allem, wer mit dir diesen Weg geht, und ob Du erwachsen genug bist, diesen Weg auch alleine zu gehen. Denn egal ob Freundschaft & Partnerschaft. Es ist immer möglich, es kommt einfach auf die gesunde Balance an, und wo der Aufrechnen Gedanke, dass ich mir das noch erlauben darf, wegfällt und gar nichts zu suchen hat. 


Genauso die Frage, wenn Du gewusst hättest wie es in 3 Monaten aussieht, hättest Du etwas Anderes gemacht? Ich hätte nach wie vor, meine Reise gebucht, hätte Verabredungen aus Faulheit abgesagt, und hätte meine Sonntage trotzdem mit meinem Mann im Bett verbracht( na schön, vor 3 Monaten, herrschten ja auch andere Temperaturen) . Denn egal, was wir gesagt haben, gemeint hätten, jetzt sagen würden, und wenn die Krise von 0 auf 100 verschwindet, hätten wir die neuen Verhaltensmuster übernommen oder wäre wir gar in alte Verhaltensmuster wieder reingerutscht?



Entspannung statt den Körper hochfahren



Seit der Corona Krise genieße ich meine Badeauszeit noch viel intensiver! Es ist einfach eine Wertschätzung an Mich. An den Aktivitäten, was ich so stemme, eine Art Selbstbelohnung das ich aus der jetzigen Situation das Beste mache, und nicht grundsätzlich mich auf die Couch mit Schokolade pflanze und eine Netflix Serie anmache. Sondern einfach die Zeit in der Badewanne für mich genieße. Zum Leidwesen meines Mannes, da eine Badeeinheit bei mir so aussieht, als ob ich im Spa mich befinde und laut zu irgendwelchen Songs mitgrölle. Aber ich kann Euch sagen, gar versprechen, es ist ein meilenweiter Unterschied, einfach ein Bad einzunehmen oder es bei Kerzenlicht, einem Glas Fruchtsecco einzunehmen. Entweder ist man glücklich oder glücklich auf Wolke 7. Und wollen wir nicht alle glücklich auf Wolke 7 sein?



Überlegungen und Entspannung


Highlight der diesjährigen Woche:



Hätte man mir vor gut 3 Monaten gesagt, dass das Highlight meiner Woche das Einkaufen im Lebensmittelmarkt sein würde, hätte ich mich schlapp gelacht. Inzwischen ist ja schon der Gang zur Mülltone als ein Highlight zu sehen. Am Donnerstag ging es aber zum Apotheker um mir Schutzmasken zu besorgen. Und trotz der aktuellen Lage, war Ihr noch zu scherzen zumute, womit sie mich mit ansteckte. Es war ein Stück Normalität, zwischen uns, getrennt von einer Glasscheibe mit Mundschutz und Handschuhen. Was wir daher nicht vergessen dürfen: Mehr zu lachen. Das Lachen sehen wir ja erst, wenn jemand lächelt.


Das größte Lachen in dieser Woche bescherte diese Woche mich allerdings in Form eines Pakets, welches ich in einem Online Shop bestellt habe( ja ich schaffe es auch mal zwischendurch Online zu shoppen) um eine gute Freundin in dieser Zeit eine besondere Freude zu machen. Öffnen und zeigen darf ich es Euch noch nicht, da die Freundin schon weiß, dass ich sie überraschen werde, aber nicht verrate womit.



Überraschungsgeschenk


Wie die Woche sonst war?


Ein neuer Beauty Bericht ging online, sowie habe ich spannende Themen zum einen bei der Clauida gelesen in Sachen  Influencer von Heute und bei der Steffi und Ihrem grandiosen Artikel, warum sie sich immer rechtfertigen muss ,wenn sie keine Kinder möchte.

Und wie war eure Woche so?


Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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Petra Jung

in Gießen aufgewachsen. Mit einem Bein in den Wechseljahren, mit dem anderen Bein immer neugierig. Stets auf der Suche nach den neuesten Produkten. Junggeblieben und zeitlos.

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