Wenn mein Wochenrückblick heute morgen online geht, so haben wir es morgen schon wiederum den ersten Advent. Weihnachten. Kann mich jemand bitte kneifen? Verging der November wirklich so schnell? Ich kann mich noch erinnern, wie stressig es letztes Jahr um diese Jahreszeit es war, aber diesmal..Ich meine habe ich etwas Großartiges im November gemacht? Nicht unbedingt. Ich war meistens nicht weiter weg als Düsseldorf, suchte die Hardt zum Spaziergang auf und erledigte Sachen, die mir nie einfallen würden, wäre der Corona Lightdown nicht eingetreten und das Gewissen darüber, ältere Mitmenschen und Risikomenschen zu schützen. Bin ich deswegen enttäuscht dass die letzten Wochen, statt mit Reisen zu verbringen, Weihnachtsmärkte zu besuchen, lieber die Kisten umsortiert, unseren Kellerraum umsortiert und auch seit langem die Fenster geputzt habe? Nein, ganz im Gegenteil. Denn ich fühle mich, erleichtert, als ob ich etwas geschafft habe. Denn entrümpeln heißt auch gleichzeitig Platz schaffen für etwas Neues, sich vom alten Lasten loszusagen , bedeutet sich gleichzeitig den wichtigen Dingen zuzuwenden. Und das tat ich auch. Denn darüber zu lesen ist die eine Sache, es selber in Angriff zu nehmen die Andere. Wenn Ihr also die Zeit habt, zu entrümpeln, und ich glaube wir haben gerade massig Zeit, dann ist genau jetzt der Zeitpunkt dafür es zu tun. Was stand diese Woche sonst noch so an?


Spaziergang


Lange Spaziergänge

Ich weiß nicht mehr, die wievielte Woche es inzwischen ist, wo ich mich wieder im Homeoffice befinde. Mein Mann kommt damit leichter aus. Er kennt das nicht anders als Freelancer. Ich hatte Schwierigkeiten, wieder mich in diesen Umstand wiederzufinden. Doch es war machbar. Zu Beginn mit meinen Morgenroutinen wie leckeren Tee, Yoga oder eine morgendliche Laufeinheit Spaziergänge, um einen festen Tagesrhythmus zu haben. Inzwischen aber, seit dieser Woche nutze ich die Abendstunden für einen weiteren Spaziergang an der frischen Luft.  Für mich die beste Ablenkung. Alles nochmal Revue passieren zu lassen. Andere schalten bei einem heißen Kakao, einem Buch oder einer Serie ab, für mich ist es die frische Luft, die Leere in der Stadt in dieser wirklich verrückten Stadt! Ein warmer Schal, Kuschelsocken, und meine bequemen Lederstiefeln( noch nie waren Schuhe eine so gute Investition wie jetzt). Dabei lasse ich mein Handy bewusst in meiner schwarzen Manteltasche, und genieße die Luft. Ich kann es wirklich nur jede empfehlen, falls der Kopf nur am rattern zur Zeit ist. Und glaubt mir, aus kleinen Problemen finden sich neue Lösungen, auf die man gar nicht gekommen ist. Aus Herausforderungen, an denen man schier zu kämpfen hat, erscheinen gar nicht mehr als Herausforderung, sondern vielmehr als die Möglichkeit, den Mut aufzubringen und eine neue Richtung einzuschlagen. Alles Gedanken, die abends beim Spaziergang ohne Musik aufkommen.




Nächtlicher Ausblick


Spaziergänge


Kleine Überraschungen und Liebesbekundungen

Am Mittwoch wachte ich mit ganz schlimmen Kopfschmerzen auf. Ich erledigte den Großteil vom Bett, beantwortete einige Mails und verfiel immer wieder in einem ermüdeten Schlaf. Zum Abend hin ging es mir jedoch besser, so dass ich beschloss, die Zeit mit einem weiteren Spaziergang zu vertreiben, um die Gedanken ihren Lauf zu lassen und wenigstens etwas frische Luft an den Tag zu bekommen. Als ich von dem Spaziergang nach Hause kam, wurde ich von gutem leckeren Essen überrascht. Mein Mann hatte den ganzen Tag gekocht, ohne dass ich es wirklich gemerkt habe. Mein Schlaf war demnach tief und fest und der Hunger am Abend doppelt so groß. Es gab leckere Rinderrouladen mit Käsespätzle und Rotkohl. Ein Genuss war es alle Male. Und ließ mich wieder erkennen, dass kein 4 Sternekoch, kein schickes Restaurant und 3 Gänge Menü an die Kochkünste meines Mannes kam. Ich war überwältigt. Von dem guten Essen. Unserem Tisch. Die Liebe zueinander und das Unkomplizierte in dieser ach verrückten Zeit. Es sind genau diese Momente die mich aufatmen lassen. Die mir zeigen, es kann schlimmer sein. Die traurige Gewissheit, dass es dieses Jahr ein kleines Weihnachten wird, war spürbar. Doch noch spürbarer war die Liebe, die sich zu meinem Mann zeigte. Die Liebe zu unserer Tochter, dass wir wissen wie wir aneinander lieben und zu schätzen wissen. Die Nähe zu meiner Schwester. Es mag eine traurige Gewissheit sein, dass das Weihnachten, wovon wir so träumen, in weiter Ferne gerückt ist. Aber was ebenfalls Gewissheit ist, dass unsere Herzen miteinander schlagen und auch die Ferne und der Umstand das nicht ändern mag.


Rinderroulade


Rinderroulade


Adventskalender Basteln.

Kleine Gesten, ein Hauch der Bescheidenheit reicht da vollkommen aus. Die Idee war spontan und eigentlich hätte ich gar keine Zeit gehabt. Aber alle Verpflichtungen stellte ich beiseite und bastelte einen Kalender für meinen Neffen. Die Päckchen wurden mit Schokolade befüllt, ein kleines Quiz jeweils eingebaut, welches er mit seiner Mutter lösen konnte, und alles schön zur Post gebracht. Denn schlimm genug, dass es für manche von uns wie eine Strafe ist zuhause bleiben zu müssen, ein anstrengendes Festmahl auf die Beine zu stellen, wie die Verrückten von einem Shop zum Nächsten jagen für Weihnachtsgeschenke, uns am Ende dann beschweren, warum Alles so stressig ist...und in der Zwischenzeit auch noch die Pläne für Silvester schmieden müssen, und und und..... Doch ich mag mir gar nicht vorstellen, wie oder was es bei Kindern auslösen kann, die auf soziale Interaktionen mit anderen Kleinkindern angewiesen sind.



Kalender
Kalendar


Was diese Woche noch anstand?

Ein neuer Beauty Bericht in Sachen Adventskalender wurde veröffentlicht, auf den ich mich schon freue, tagtäglich ein Tür nach dem Nächsten zu öffnen. Ich sah mich nach neuen Rezepten um, um auch mal meinen Gatten zu überraschen. Ansonsten habe ich mir eigentlich fest vorgenommen am Black Friday artig zu sein, aber so viele schöne Sachen haben sich in meinem Warenkorb verirrt. Dazu bald mehr auf dem Blog! Und wie war eure Woche?


Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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