Wochenrückblick – Meine persönlichen Abschiede dieser Woche

Wochenrückblick Feb. 15, 2020

Tonight....We are young....Diese Woche begleitete mich ein Song, den ich rauf und runter hörte. Ein Song, der schon länger als 6 Jahre alt ist, den sicherlich sogar Einige von Euch kennen, die mitsingen könnten, der viel Emotionen auslöste, und sogar Heilung brachte. Es ist mal wieder eine ganze Woche an mir vorbeigezogen. Ich hoffe eure Woche war mit wunderschönen Ereignissen geprägt, wie meine nicht besser hätte sein können. Habt Ihr Lust? Dann schnappt Euch gerne eine Tasse Kaffee & Tasse Tee und ich nehme Euch ein klein bisschen mit. Bereit?



Das letzte Wochenende auf Mallorca

Meine Schwester und Ich verbrachten das letzte Wochenende auf Mallorca. Zeitintensiv, kulinarisch und mit viele letzten Emotionen behaftet. Es war eine wunderschöne Woche, und wir wussten selbst noch nicht mal, wann wir das nächste Mal Zeit finden für so einen schönen Schwestern Trip. Was wir aber für uns beschlossen haben? Regelmäßiger zu telefonieren, wenn man sich schon nicht so häufig sieht. Damit Unklarheiten, Missverständnisse gar kein Platz mehr haben sollten und man sich auf die schönen Dinge einlassen kann. Besonderes Highlight zudem am Samstag: Wir verliebten uns direkt in einen kleinen Einrichtungslädchen, wo meine Schwester  direkt sich mit schönen Wohnaccessoires eindeckte. Am letzten Tag, dem Sonntag ging es dann zu einer Fusion Food Tapas Bar. Keine Frage, das Essen war super lecker. Jedoch im Verhältnis zum Sangria ziemlich klein ausfiel. Der Sangria sich anfühlte, als ob er sich gar nicht leeren lassen wollte und zudem ziemlich hochprozentig war und nach einem Glas wir gefühlt, einen sitzen hätten. Das wäre auch fast der Anlass gewesen,dass wir den Flug verpasst hätten.


Mallorca_1
Mallorca Tapas Bar
Mallorca Tapas Bar
Mallorca Gespräche


Die (beste) Überraschung vom Ehemann

Schon auf Instagram gab es für viele meine Follower einen kleinen Lachmoment, mich eingeschlossen. Als ich Sonntag Abend nämlich von meinem Mann abgeholt wurde, und ins Wohnzimmer trat, schaute ich nicht schlecht und mir blieb tatsächlich ein kurzer Moment die Luft aus. Ich sah tatsächlich vor meinen Füßen, einen Christian Louboutin Schuhkarton. Ich glaubte meinen Augen nicht, schaute zu Ihm mit der Frage: Für mich? Er sagte bloß: Öffne es einfach. Ich tat es dem so, und meine Vorfreude verpuffte Millimeter Sekunden später. Von wegen Schuhen den roten Sohlen, nein darin waren lauter Fertigsuppen aufgestellt. Seine Begründung: Er hätte es nicht geschafft einkaufen zu gehen, und dass ich mir doch eines der Fertigsuppen nehmen sollte, damit wir zusammen essen könnten. Ich weiß nicht ob mir zu lachen oder doch zum weinen war. Lange böse konnte ich allerdings nicht auf Ihn sein, da er immer wieder alle paar Monate mich mit solchen Aktivitäten überrascht. Schon damals, als wir uns kennengelernt hatten, er mich mit einem Streich, mein Make Up dadurch verschmiert hat und mich so aus der Fassung brachte, dass ich ihn an die Gurgel gesprungen hätte & Ihn aber gleichzeitig auch irgendwie bewundert habe. Die Geschichte erzähle ich Euch mal in einem separatem Post. Warum er sonst noch der beste Ehemann ist, lest Ihr Hier.

Christian Louboutin
Überraschung Ehemann


Der ganz normale Arbeitsalltag an einem Montag

Montag war dann auch der erste Arbeitstag nach einem Urlaub Mallorca. Ich wurde immer wieder von Kollegen gelobt, wie ich doch total ausgelassen bin, aus dem Urlaub komme, man mir diese Mallorca Luft ansieht und mir das sicherlich guttat. Gleichzeitig musste ich aber denken: Soll das heißen, ich sehe sonst unerträglich aus, eine Person, die dringend Urlaub braucht? Ich gebe es zu: der Urlaub tat mir wirklich gut. Einfach mal Arbeit, Arbeit sein zu lassen, und die beste Bestätigung kam mit den Meinungen meiner Arbeitskollegen. Wie schön, dass am Montag auch ein gemeinsames Frühstück von allen Abteilungen gab, und es der Anpfiff für kleine Lästerattacken war in meiner Abwesenheit. Gespräche wie: Und dann hat Sie....Und stell Dir mal vor. Ich bin ja nicht so die Tratschtante, schon damals in der Schule nie gewesen. Wobei das immer Alle von mir gedacht hätten, weil ich wirklich fast über Alles Bescheid wusste. Das kam aber meistens daher, das ich mit Augen durch die Welt gelaufen bin und nicht wie mein Mann immer in den Himmel schaute.  Aber ich gönne es meiner Arbeitskollegin nun mal. Dafür liebe ich sie auch.  Sie erblüht förmlich darin. Und meine Reaktion direkt. Ich fiel Ihr um den Hals, trällerte meinen Ohrwurm Song und das Einzige was sie sagte, was meine Laune fast in den Keller gezogen hätte: Aber wir sind Doch heute gar nicht mehr jung? Und ich darauf erwiderte: Doch. Von unserem Handeln her und Sie noch mehr knuddelte.

frühstück


Abschied nehmen

Diese Woche Mittwoch war nicht nur eines der schönsten Tage. Wir durften eine neue Kollegin im Team begrüßen, die frischen Input gab in Sachen Projektsteuerung, die uns auch im Anhieb sehr sympathisch war. Klugheit und diese ruhige Ausstrahlung, die sie mitbrachte, würden unser Team perfekt ergänzen. Ein gemeinsames Hobby fanden wir auch direkt heraus. Sie summte gerne, sang Lieder vor sich hin, während sie morgens Ihr Frühstück vorbereitete, und wir uns gegenseitig mit unseren Ohrwürmern ansteckten. 


Abends kamen 2 gute Freundinnen zu mir nach Wuppertal. Ich stellte am Mittag schon den Fruchtsecco, sowie Sekt und Pfefferminischnaps kalt und besorgte kleine Snacks. Das letzte Mal trafen wir uns vor gut 3 Monaten in dieser Konstellation. Damals auf der Beerdigung einer sehr lieben Freundin, die wir mehr als 7 Jahre kannten. Wir waren eine innige Frauengruppe, trafen uns immer häufig in dieser Vierer Konstellation, tauschte uns auch, ermutigten uns, sagten auch die Wahrheit, die die Andere eigentlich nie hören wollte, aber dennoch es gebraucht haben. Susanne war eine bildhübsche Frau die viel zu früh verstorben ist. Susanne war auch Diejenige, die uns in jegliche Situationen uns weiterhelfen konnte mit so vielen Ratschlägen. Sie mir beispielsweise mich immer wieder auf den Boden gebracht hat. Die alles liegen und stehen gelassen hat, wenn ich einen emotionalen Tiefpunkt hatte, und ich immer wieder dankbar war, wenn sie nach dem Telefonat von Düsseldorf nach Wuppertal fuhr, und das sogar um 10 Uhr abends noch. Wie häufig sie mich wachrüttelte, mir Mut gab und die passenden Antworten auf meine Fragen fand wurde mir erst vor Monaten bewusst. Umso schwieriger, das man selbst nicht versteht, warum man Ihr am Ende nicht helfen konnte. Vor 3 Monaten haben wir 3 Frauen auch beschlossen, alle 3 Monate uns zu treffen. Dieses Mal in Wuppertal. Neben schönen Erinnerungen an die Susanne, ja wir haben auf sie getrunken, für Ihr Dasein, einfach das sie da war, und uns unsere Ängste untereinander ausgetauscht und waren einfach dankbar für das Hier und Jetzt. 3 Monate später würde es Sommer sein und wir würden uns alle in Leipzig treffen.

Abschied nehmen


Was ich daher gelernt habe: Tue Dir Was Gutes. Mach was Gutes, setz Dich Gutem aus. Es muss nicht gleich eine teure Reise sein oder die neueste Handtasche, sondern es können ganz kleine Sachen sein, wie das Essen einer Pommes, die dich glücklich macht. Sei dankbar für das, was Du hast. Und sei dankbar für Alles, was noch kommt, dich auf den Weg begleitet, dich in den Weg stellt, Dich zum Fallen bringt. Denn jeder Fall, jedes Tief birgt tatsächlich, die Herausfordrung mit sich, wofür Du gemacht bist. Und ganz egal ob du dafür einen Tag eine Woche, 3 Monate oder ein Jahr brauchst, du bist viel weiter. Denn Du bist auf dem Weg.

Was Diese Woche noch anstand?

Da sagt man, dass Männer zum Vaentinstag nicht kochen könnten. Okay. Ich war selber etwas skeptisch, als mein Mann Montag einkaufen gehen sollte, und Obst mit nach Hause bringen sollte, aber vom Einkauf her, es nichts mit Obst zu tun hatte, und am Valentinstag er wirklich selbstgemachte Pizza ans Bett brachte. Da war ich wirklich etwas sprachlos. Zudem habe ich beschlossen etwas umzudekorieren, besonders die Bilderwahl an der Wand. Seit gut einer Woche hole mir schon gefühlt eine Ewigkeit Inspirationen auf Pinterest und Instagram. Ihr dürft also gespannt sein. Außerdem war ich in Sachen Nachhaltigkeit unterwegs und habe explizit erzählt wie ich Nachhaltigkeit lebe und wie ich tatsächlich meiner Tochter es beibringen konnte. Lebt Ihr die Nachhaltigkeit? Und ich bin am Überlegen ob es für mich dieses Jahr nicht nach Südafrika gehen sollte. Wenn Andrea da mal nicht wäre. Und eure Woche so?

Valentinstag



Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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*Dieser Beitrag erhält unbezahlte Werbung wegen Markennennung / Markenverlinkung. Produkte wurden von mir selbst gekauft.

Petra Jung

in Gießen aufgewachsen. Mit einem Bein in den Wechseljahren, mit dem anderen Bein immer neugierig. Stets auf der Suche nach den neuesten Produkten. Junggeblieben und zeitlos.

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