Wochenrückblick – kleiner Kurzurlaub in Frankfurt

Wochenrückblick Juni 20, 2020

Eine Woche. Und langsam kehrt nicht nur im Privatleben, Normalität ein, sondern auch im beruflichen Sinne. Was noch vor 3 Monaten unvorstellbar war, ist für Viele inzwischen normaler Alltag gewesen. Im Büro zu arbeiten, wiederum für andere kam mit Corona erst der Gedanke auf, komplett auf das Homeoffice überzugehen. Und auch ich machte mir meine Gedanken. Auf dem Weg mit dem ICE von Wuppertal nach Frankfurt, kam mir vermehrt der Gedanke auf. Es war seit mehreren Monaten, wo wir wirklich zum ersten Mal einen Kunden von Gesicht zu Gesicht sahen, da ein Skype Call für die Präsentation und einfach für die Philosophie nicht gepasst hätte. Das Schöne, wie ich schon bereits berichtet habe, trat ich diese Reise nicht nur mit den Arbeitskollegen an, sondern an meiner Seite, meine Schwester. Sie hatte während der Zeit mit doppelter Belastung zu kämpfen. Plötzlich ein systemrelevanter Beruf, wo man anfangs noch belächelt wurde. Gefeiert wurde, beklatscht wurde, und inzwischen das wiederum total vergessen wird. Das Schlimme, ich ertappe mich immer wieder selbst dabei, es als Selbstverständlichkeit anzunehmen, was aber keine ist. Man vergisst zu schnell, wer für die letzten Monate wirklich beigetragen hat, das System am Laufen zu halten. Umso schöner, das ich einen Teil der Woche, mit meiner Schwester verbringen konnte. Das letzte Mal war wirklich schon zu lange her. Was ansonsten diese Woche Spannendes passiert ist, das lest Ihr Hier.



Tiefgründiges Gespräch am Main


Die meisten Sachen habe ich ja wie bereits schon am Mittwoch erzählt, aber es gab trotzdem ein Gespräch und eine kleine Überraschung. Am Dienstag Abend, den letzten Tag, saßen meine Schwester und ich nochmals am Main. Wir hatten Glück, das zum Abend das Wetter entschied, sich von seiner besten Seite zu zeigen, Wir saßen nahe am Wasser, und beobachteten die Kanufahrer auf ihren Kanus. Trotz des schwülen Wetters, ging es am Main, Und plötzlich kam mir die Frage auf: Hast Du denn gar nicht Angst alleine zu sein. Ich könnte mir aus meiner Sicht nicht vorstellen, wie mein jetziges Ich, alleine, mit einem vierjährigen Sohn, das Leben wuppen sollte. Und dabei noch arbeiten gehen? Ich meine es ist machbar, wenn ich so die Single Mütter sehe, aber würde ich in so eine Situation fallen, ich wüsste nicht, was ich machen sollte...


Sie schaute mich kurz an, als ob sie überlegen würde, was sie sagen wollte. Aber nein, sie überlegte gar nicht..sondern es war ein zaghaftes Lächeln. Ein Lächeln das Kraft, Selbstliebe und Leichtigkeit ausstrahlte. Und damit war für mich die Sache beantwortet. Denn würde ich sie beschreiben, so würde ich sagen: Sie sucht nicht, vielmehr sie wird gefunden. Vergleichbar wie, dass ich etliche Beautysachen brauche um mich zurecht zu machen, aber Sie? Nein, sie braucht das nicht. Wobei ich manchmal Ihr schon einen keinen Schwupps geben muss.


Frankfurt


Überraschung!


Was ich im letzten Beitrag angeteasert habe, dass eine kleine Überraschung im Zimmer auf mich wartete, wurde von einer miesen Lüge zu einer wunderschönen Geste umgewandelt. Als ich Dienstag Abend nämlich ins Zimmer kam, erblickte ich eine wunderschöne MCM Einkaufstasche. Ja, konnte es denn sein? Die Tasche für mich? Unmöglich. Ich meine, wann hätte sie es kaufen sollen Sie lachte laut und signalisierte mir, das ich es ruhig öffnen könnte. Und als ich das tat, kam nach einer fünfminütigen Enttäuschung, direkt die Schwesterliebe in mir hoch. Wir wären nämlich eigentlich am Mittwoch früh wieder Richtung Wuppertal aufgebrochen, aber meine Schwester hat es mit meinem Chef umgebucht, sodass wir noch einen Tag länger bleiben konnten, um noch mehr die Zeit zu genießen, welches wir uns nicht zweimal bitten ließen. Und so kam es, dass am Mittwoch alle Richtung Wuppertal aufbrachen, wir plötzlich mit schönem Wetter überrascht wurden, und die Zeit genutzt haben, Frankfurt noch zu entdecken. Abends ging es dann für uns zwei zu einem Griechen. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal beim Griechen war. Und es war so lecker. Wirklich. Hätte mein Mann wohl doch mitkommen soll. Aber so blieb es bei einem wunderschönen Schwesternabend.



MCM Tasche


griechisch


griechisch


Donnerstag Sektbrunch mit meinem Mann


Der Donnerstag hätte nicht schöner anfangen können. Denn als ich wehmütig aus dem Zug stieg, meine Schwester mit dem Zug weiter Richtung Münster fuhr, wurde ich am Bahnhof schon sehnsüchtig erwartet. Und wer kann schon bei dem Anblick von frischen Blumen da nicht nein sagen. Zuhause hat mein Mann uns ein kleines Sektbrunch vorbereitet. Da hatte ich schon ein kleines schlechtes Gewissen, das ich meinen Mann für den Mittwoch Abend doch nicht gefragt habe, ob er auch nicht nach Frankfurt kommen möchte. Hätte er sicherlich auch gemacht.


Sektbrunch


Wie die Woche sonst so war?


Ansonsten wird diese Woche wirklich ruhig. Ab und an muss es ja auch mal sein. Und nach den letzten Tagen, wo man förmlich jeden Tag unterwegs war, ist es auch wirklich wichtig. Und was Corona mir gezeigt hat: Nichts zu tun, zuhause zu bleiben, das schöne Wetter vom Balkon aus zu genießen hat deutlich seine Vorteile. Und wie war eure Woche so?


Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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Petra Jung

in Gießen aufgewachsen. Mit einem Bein in den Wechseljahren, mit dem anderen Bein immer neugierig. Stets auf der Suche nach den neuesten Produkten. Junggeblieben und zeitlos.

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