Diese Woche war...wie soll es anders sein, wie jede Woche zuvor. Morgens trank ich Tee, aß leckeren Kuchen, ging meine Verpflichtungen nach und wurde von meinem Mann lecker bekocht. Ich schaute mich nach ein paar Frühlingskleider um, damit ich auch für die nächsten Supermarkt Besuche wie aus dem Ei gepellt aussah. Ich versuchte auszumisten, um dann neue Kleider zu bestellen. Aber wie es mit dem Ausmisten so ist, es entpuppt sich mehr als kleine Herausforderung wie jedes Mal wenn ich mir vornehme auszumisten. Denn zu 90 % entdecke ich Sachen, die mir doch gefallen und dann wieder aufhänge. Aber vielleicht sollte ich ja auch mit den ganz kleinen und einfachen Dinge sein. Denn Ausmisten fängt ja nicht beim Kleiderschrank an. Sondern fängt schon bei den ganz kleinen Dingen an. Wie dem Handy. Ich will gar nicht wissen, bis wohin die Bilder reichen. Warum ich dieses Thema ausmisten wieder aufgreife oder warum mir ausmisten wieder in dem Kopf fällt. Meine Tochter zieht um .



Ein kleiner  Wermutstropfen

Als damals meine Tochter, das Nest, das überschaubare „kleines Örtchen“ Wuppertal verließ war es für sie ein Befreiungsschlag, etwas Neues zu starten. Für mich brach wiederum die Welt zusammen. Was sich anfangs noch wie ein stechender Schmerz sich angefühlt hat, entschwand. Denn eins wusste ich schon. Sie wird ihren Weg gehen. Denn ich habe Ihr so Vieles auf den Weg mitgegeben. Herzblut. Die Liebe einer Mutter, so fiel mir der Abschied leicht. Nur der bittere Nachgeschmack kam immer wieder, und überlegte, ob sie es es denn wirklich Alles so schaffen könnte, wie sie es sich vorstellte. Und da war er auch, mein Fehler direkt. Es ist nicht mein Leben, sondern Ihr Leben. Es sind meine Wünsche, aber am Ende sind es ihre Entscheidungen, die sie trifft. Und wie falsch wäre es denn, wenn ich meine Bedenken äußere und nicht an sie glaube. Denn wer es mit Petra zu tun hat, dann ist zu 100 Prozent sicher, das sie geprägt wird. Und das trifft besonders auf meine Tochter zu.


Wie erstaunt Ich dann daher war, wie schnell sich der aktuelle Umzug  bei Ihr entwickelte. Wo eins die Bilder hängen, die Couch, wo sie das ganze Jahr lag, und neuerdings das Telefonieren mit ihrer Mutter entdeckt hat, das Badezimmer, wo ich noch meinte, ob sie nicht schon immer eins mit Fenster haben wollte und es doch ein dickes Minuspunkt für die Wohnung wäre. Sie lachte es damals einfach weg.







Wir unterhielten uns noch am Dienstag Mittag. Sie rief an und aus einem kurzes : Mama ich muss Dich unbedingt sprechen, wurde in 2 stündiges Gespräch. Eines meiner Rekorde die ich aufstellt habe wenn es um das Telefonieren mit meiner Tochter ging. Sie wurde etwas nachdenklicher. Das hört man einfach als Mutter raus. Denn sie ist nun mal wie ich. Und bevor sie ansetzen konnte, sagte ich wiederum: Dass kann keiner wissen, wie es dann geendet wäre. Keiner kann Dir sagen, ob Du nun glücklicher wärst, geschweige Dich dadurch neue Möglichkeiten gab. Was ich aber weiß, dass Du mehr auf Dich achtest, Kindchen. Du hörst mehr auf dein Herz, als dein Verstand. Und das wird dir manchmal schlaflose Nächte bereiten, aber umso mehr Erfahrungen Dir geben. Freu Dich auf das was jetzt kommt, statt, auf das was hätte sein können. Und das was wäre wenn. Denn das wäre wenn heißt für Dich jetzt: Ich packe es an.


Kleine Funkstille.


Hast ja Recht. Und dieses Recht kommt immer dann von meiner Tochter, wenn sie weiß das ich Recht habe. Nur ist es bei Töchtern so, dass sie es nie zugeben möchten. Wieso ich das weiß? Weil Ich nun mal auch die Tochter von meiner Mutter bin. Nach fast zwei Stunden legten wie daher auf, da mein Mann schon sehnlichst auf ein leckeres Reisgericht um die Ecke kam und wartete. Und was soll ich sagen? Es war wirklich sehr lecker!





Am Freitag gab ich mir einen ruhigen Moment. Verlegte die Mails auf die nächste Woche, genoss meinen Tee wie jeden Morgen, ungestört natürlich, da mein Mann sich auf dem Weg zum Bäcker machte und ich mich fragte, was ich denn bloß das Wochenende machte? Und da, wie sollte es anders auch sein, kam erneut eine Nachricht von meiner Tochter ein.



Du hast Recht Mum, ich wollte schon immer ein Bad mit Fenster. Und du hast Recht, dass ich dass nächste Mal früher ins Bett gehen sollte, und Du hast Recht, dass ich mir mehr Me Time Momente schenken sollte und Mum, ja ich vermisse Dich Hier in meiner Nähe zu haben, und und und ( Kinder, dass sie auch nie auf einen hören!




Witzige Anekdote abseits dazu. Das Weidenkätzchen kaufte Ich ihr damals vor mehr als 3 Jahren als sie damals aus dem Elternhaus in Wuppertal auszog. Ich hätte niemals gedacht, dass genau dieses kleine Weidenkätzchen auch nach drei Jahren weiterhin am Blühen ist. Und  das sie es überhaupt mit in die neue Wohnung nehmen würde. Es zeigt mir: Innerlich ist sie ein Wuppertal Mädchen. Kinder halt. Können aber so emotional sein. Schnief.  


Und wie war eure Woche? Wer wissen möchte wie meine Meinung zu den FFP2 Masken ist, hier meine Meinung








Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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