Ich fühle mich, als ob es gestern wäre. Als ob ich gestern erst in den Flieger eingestiegen bin. Dem ist aber nicht so. Ich bin jetzt fast seit einer Woche auf Palma, und es fühlt sich einfach sehr gradios an. Direkt im neuen Jahr oder sagen wir besser zu Beginn des neuen Jahres mit einem Urlaub auf einer der schönsten Inseln zu starten. Und das tue ich nicht alleine, sondern mit keiner besseren als meiner jüngeren Schwester. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, wann wir das letzt Mal als Schwestern unterwegs( über längere Tage und in einem anderen Land, weder mit Kind noch Mann) waren. Demnach gingen die Überlegungen eher in die Richtung: Wie wird es wohl sein? Werden wir uns auf die Nerven gehen? Kann das gut gehen? Wird das gut gehen? Während ich letzte Woche noch total entspannt nach  Berlin fuhr, war ich zu Beginn dieser Woche, etwas angespannt, aber es tat gut, als man mit dem Flieger auf Palma ankam. Deshalb holt euch eine Tasse Kaffee und kommt mit nach Palma de Mallorca. Wie meine  Woche auf der Insel war könnt Ihr jetzt nachlesen.

Nächtlicher Ausblick

Für uns ging es Montag früh bereits mit dem Flieger nach Palma. Ich liebe es ja, im Flugzeug, am Fenster zu sitzen, am Abend besonders oder am frühen Morgen. Über die verschlafenen Städte zu fliegen, den Eindrücken, Emotionen zu verleihen und eine Mischung aus freisein, Melancholie, der Schwermütigkeit, welches sich breit macht. Aber mehr positiv als negativ, während wir hoch oben in der Luft waren, und meine Schwester eher den Flug komplett durchgeschlafen hat.

Ausblick am Abend


Unser täglicher Ausblick

">Ein Ausblick macht bekanntlich schon sehr viel aus. Wir genossen einerseits jeden Morgen die ersten Sonnenstrahlen, die uns durch unsere Balkontür begrüßten, genossen aber auch die Aussicht vom 5. Stockwerk des Hotels, von wo aus wir in weite Fern gucken konnten. Es war schön. Morgens gelegentlich auf dem Balkon zu frühstücken und am Abend im 5. Stockwerk über den Dächern Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich kann mich sehr gut an die Gespräche erinnern, die wir führten. Und ich muss ehrlich sein, diese Gespräche sind einfach auf der Strecke geblieben. Mag es verschuldet sein auf unser unterschiedliches Leben, Familienmodelle oder sonstiges. Es war aber deutlich schön zu sehen, dass es nicht komisch war, über Ernstere Themen zu sprechen ohne gleich zu denken oder mit dem Gedanken: Mist, warum hast du das gerade gesagt. Schön ist es vor allem, dass jeder Wein ein Genuss am Abend war.

Palma Ausblick


Im Sangria Rausch

Es gab über die Woche fast keine Uhrzeit oder sagen wir mal fast keine Lokalität, an der wir vorbeigelaufen sind ohne aber auch einen Sangria zu trinken. Erfrischend und einfach genüsslich und mit viel Liebe angerichtet, während wir das Geschehen beobachteten, gerne ( ich nehme mich da raus) den Barkeepern schöne Augen gemacht haben. Direkt nur ein paar Meter weiter von unserem Hotel haben wir auch unsere Stammtapas Bar gesichtet. Dort erfuhren wir auch den neusten Trtsch und Klatsch eine der Barkeeper, mit dem wir uns im Laufe der Woche angefreundet haben und er immer wieder für ein kleines Plauschen an unseren Tisch kam. Als ob es das Normalste auf dieser Welt wäre. Davon könnten sich einige Barkeeper ( nicht alle) eine Scheibe davon abschneiden, wie in diesen ganz kitschigen Hollywood Filmen.

Palma Tapas
Palma Sangria


Museumsbesuche

">Ich bin eigentlich nicht so sehr der Mueseumsgänger, vor allem, dann nicht, wenn es noch obendrein um Kunst geht. Aber meiner Schwester zuliebe bewegte ich mich für sie ins unbekannte Terrain und war am Ende sogar glücklich, dem eine Chance gegeben zu haben. Denn nicht nur, dass es kostenlos war, nein, es hingen auch tatsächlich sehr interessante Sachen aus, die ich so in der Form noch nie gesehen habe. Und auch zugegebenermaßen angefixt haben, selber mal etwas Kunst-Artiges, und sei es nur ein Gemälde bei mir aufzuhängen. Denn ja es sprach mich in gewisser Weise an und gab mir obendrein noch andere Impulse mit. Wenn man mal keine kleine Schwestern hat, die  einen immer überraschen

Museum
Museum


Wenn plötzlich die Zeit stehen bleibt

">Schon am Montag, als wir vorbei am Strand gingen, habe ich mir vorgenommen jeden Morgen früh am Strand, die frische Strandluft einzuatmen, mich schweben zu lassen und mir es einfach gutgehen zu lassen. Gedanken, einfach mal Gedanken sein zu lassen und zu leben. Lebensenergie aufzutanken, Einfach mal nichts tun und nicht denken, was Du noch Alles sehen muss, bevor Du wieder nach Deutschland reist und dein Urlaub zu Ende ist. Schon witzig, wenn man Urlaub hat, und selbst irgendwie sich nicht im Urlaub anfühlt, sondern denkt: Ich möchte, das im Urlaub das erleben, und das und das. Und Jenes. Witzigerweise an einem Morgen ( der einzige Morgen an dem ich zum Strand es schaffte) mein Handy im Zimmer vergaß, ich aber keine Lust hatte zurückzulaufen. Meine beste Entscheidung überhaupt. Denn hätte ich es gemacht, hätte ich mich am Strand ablenken lassen von Social Media. Stattdessen genoss ich jeden Augenblick. Nahm Sachen wahr, die ich sonst nicht angefangen hätte und kam sogar mit einer Einheimischen ins Gespräch, wo wir über das Leben, Ängste und Wünsche fachsimpelten. Einfach so. Mit einer Fremden, die am Ende vermutlich so einiges mehr wusste als meine Freunde.

Palma stehen bleiben


Markt – Da kommt man nicht drumherum

">Neben täglichen Tapas Bars, kommt man zudem meistens nicht drumherum mal auch zwischendurch regionale Märkte abzuklappern. Bei unserem Fall der Markt Olver. Kulinarisch ein echter Augenschmaus um neue Sachen zu entdecken, auszuprobieren und einfach mit den Einheimischen, aber auch Backpackern ins Gespräch zu kommen. Ich will gar nicht wissen, wie viele Oliven, ich bis dato verschlungen habe und wie viele Oliven es bis dahin noch sind. Denn wir bleiben ja noch bis Sonntag Abend. Und an diesen Tagen kann ja bekanntlich noch alles passieren.

Palma Bäckerei
Markt


Was diese Woche noch so anstand?

Neben zu Sich selbst finden, habe ich Inspirationen sammeln dürfen im Bereich der  Achtsamkeit,habe einen Nachhaltigkeitsartikel geschrieben habe mir überlegt, was ich dieses Jahr Verrücktes anstellen möchte, ausgelöst durch die Reise der  Andrea und habe mal seit Längerem alles in einem Video, meine Eindrücke auf Palma für Euch zusammengestellt.

Witzigerweise fand ich auch Gefallen daran, mit jedem Schluck Sangria poetischer zu werden. Meine letzten Zeilen, die mal nicht über Beauty handeln:

Mallorca Vlog
Palma
Palma_Fassade
Palma Orangen

 

Ich gehe ohne ein richtiges Ziel,

ich schließe kein Kompromisse,

das ist der Deal,

kein Hollywood mit teurer Filmkulisse.


Ich will leben,

ich will lieben,

mich nicht immer in Sicherheit wiegen,

weg mit der Einstellung „gegen-jeden“

und am Ende bin ich zufrieden mit jeder Tat,

es ist kein Verrat,

kein Hexenwerk, eine einfache Lebenseinstellung zwischen meiner Sicht und mein Gefühl,

jeder schafft diesen Spagat.


Und eure Woche?


Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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