Wochenrückblick – Erinnerungen mit Berlin

Wochenrückblick Feb. 01, 2020

Wie schnell ging bitte diese Woche um? Ich könnte doch glatt schwören, dass was ich gerade schreibe, eigentlich für die letzte Woche gedacht sei. Aber ich glaube einfach, wenn man viel erlebt, vergeht die Zeit einfach super schnell. Besondere Highlights dieser Woche war ein Mädelsabend in Wuppertal sowie meine beruflichen Termine in Berlin in Verbindung mit gemeinsamen Unternehmungen mit eine meiner langjährigen Freundinnen, die Giulia. Habt Ihr Lust? Dann holt schnell mal euren Kaffee, und spitzt die Ohren.



Samstag – ein Mädelsabend, der es in sich hatte

Samstag haben ich und meine Mädels uns spontan mittags getroffen. Es wurde lecker gekocht. Lisa nennt das Gericht immer liebevoll Kürbischaos, weil angerichtet, es wirklich wie ein kleines Chaos aussah. Mit Hirtenkäse wird es im Ofen dann bei niedriger Hitze mit dem gewürztem Kürbis serviert. Super lecker! Das Gericht wurde, wie soll es anders sein, mit leckeren Aperol Sprizz serviert. Und ich kann Euch sagen, gegen 4 Uhr am späten Nachmittag hatten wir Alle einen sitzen. Aber ich liebe einfach so welche Abende, die spontan sind, und plötzlich die lustigsten Geshichten entstehen. Ihr wisst sicherlich was Ich damit meine, oder? Besonders witzig, dass solche Abende immer ein Grund sind, mit jedem Gläschen anzufangen zu tratschen.

Mädelsabend


Sonntag- kleines Malheur im Badezimmer

Wie über Instagram es schon Einige mitbekommen habe, wurde ich durch eine Bloggerin dazu verleitet, mal ein neues Rezept auszuprobieren. Und im Umkehrschluss überlegte ich gleichzeitig, wie real Instagram wirklich ist. Wie lange wohl ein Influencer brauchen würde sein Gericht perfekt in Szene zu setzen und abzufotografieren. Ich habe Stunden gebraucht. Und dabei habe ich noch nicht mal die Zeit mitberechnet, wo ich dann nochmal alles sauber machen musste, weil unsere Küche danach wie ein Saustall aussah. Und wenn das wirklich jeden Tag so aussieht? Ne, dann hole ich mir lieber die Inspirationen und schönen Bilder woanders.

reale Instagram Welt
Campari
lecker


Am gleichen Abend passierte dann noch eine weitere sehr amüsante Geschichte. Sonntag ist mein neuer Beauty Day, wo ich es mir mit Badewanne, Kerzenlicht, und Antipasta Teller sowie im Wechsel zwischen Tee / Campari es mir gutgehen lasse. Was anfangs noch wirklich eine perfekte Idee war, ich dabei noch einen sehr lesenswerten Artikel bei der Sabina las, verging mir das Gefühl der Entspannung binnen einiger Bad. Warum ich bald aber Essenssachen und Trinksachen weglasse: einfach weil das Ende vom Lied war, wo ich mit den scharfen Oliven mir in die Augen gefasst habe, es höllisch gebrannt hat und mein Campari Glas sich in der Badewanne verabschiedet hat. Aber ich konnte über mich selber lachen.

Badewanne
Blog lesen


Berufliche Meetings in Berlin & schöne Tage mit Guilia

Berlin du Perle
Frühstückslokal

Am Dienstag bis einschließlich Donnerstag ging es dann für ein paar Tage nach Berlin bezüglich eines tollen Projektes, welches unser Team an Land gezogen hat. Bei neuen Projekten verreise ich gerne direkt zum Kunden um einfach einen ersten Eindruck zu gewinnen. Gleichzeitig konnte ich eine langjährige Freundin, die inzwischen in Berlin besuchen. Am Dienstag ging es daher direkt Richtung Stadtmitte, wo unser Kunde ein Büro angemietet hat und man sich ausgetauscht hat, was ihm wichtig ist bei der Zielverfolgung. Den Rest des Tages hatte ich Zeit, ein wenig meine Beine zu vertreten. Es ging daher zum Brandenburger Tor. Ein bisschen die Beine vertreten und es einfach mal auf sich wirken lassen. Am nächsten Tag ging es wieder Richtung Stadtmitte, wo ich die finalen Schritte mit dem Kunden nochmal ausarbeitete und es erfolgreich abschließen konnten. Am Abend ging es dann zu Gulia, die mit Fertig Sushi schon auf mich wartete. Denn wie keiner wissen konnte, Guilia und mich verband damals in Wuppertal eine kleine Tradition. Immer wenn wir die Andere besucht haben, haben wir Sushi bestellt. Zum Genießen. Zum Lästern. Für die starke Schulter. Und einfach zum Rumalbern. Männergeschichten.

Sushi Date

Eine witzige Anekdote dazu: Guilia lernte ich vor Jahren durch einen Freund kennen, mit dem ich mal was hatte. Es geschah, wie immer alles über eine Bar. Sie war sein damaliges Date, aber wir verstanden uns mega gut. Ihr aktueller Ehemann, ist aber nicht das Date von damals, falls Ihr das jetzt denkt. Guilia ist so eine Freundin, mit der man wirklich Pferde stehlen kann, aber vor allem auch sehr tiefgründige Gespräche führen kann. Das Gespräch entstand, als wir entlang der Spree liefen, vorbei am Schloss. Ich will gar nicht wissen, wie es am Tag aussieht, aber in der Nacht: Es war einfach unglaublich schön und sehr schwer zu beschreiben. Ein Gefühl des Zuhause ankommens, welches ich schon seit Monaten vermisst habe. Denn witzigerweise, fand Guilia sich im Konflikt wieder, dass sie eigentlich gar keine Lust mehr auf Berlin hat und gerne was Neues sehen möchte. Ein Streitthema zwischen Sie und ihrem Mann, und ich mich vom Gefühl sehe: Gar nicht mal so schlecht in Berlin zu leben, das könnte mir auch sehr gut gefallen, wäre da nicht mein Mann. Wir verabschiedeten uns und ich dachte auf dem Rückweg noch ein bisschen weiter darüber nach.

Charlottenburg
Charlottenburg

Letzter Tag – Lecker Vietnamesisch essen

Der letzte Tag in Berlin hatte ich sogar frei. Die Besprechung hatten wir nämlich am Mittwoch schon superschnell über die Bühne bringen können. Ist das mal nicht cool. Es verschlug mich daher am Mittag zu einem Vietnamesen, den ich vor Jahren da entdeckt habe. Damals saß ich noch mit meinem Mann dort, verband den Ort mit anderen Emotionen. Nahm mein Umfeld ganz bewusst anders war. Heute saß ich da alleine, genoss das Umfeld, beobachtete Menschen heimlich vor mich hin, die anscheinend sich nichts mehr zu sagen hatten. Genoss meine Pho Suppe, schaute aus dem Fenster, nahm alles wahr. Jede Bewegung, jeden Mensch, der an das Fernster vorbeiging, und kurz hineinschaute. Ein Gefühl der Freiheit, des Mir ist es Egal was Andere denken. Das Gefühl ich müsse einem Schemata F entsprechen. Ich ließ die Gedanken los. Endgültig los. Fragen, was wäre wenn...wenn Du das gemacht hättest, wenn Du jenes gemacht hättest..überlegt wo ich vielleicht dann stehen würde. Wo ich wiederum nicht stehen würde. Das Gefühl ist schwer zu umschreiben. Etwas Für mich zu tun, ohne an Jemand Anderen zu denken. Dieser Gedanke hatte einst die liebe Steffi von Ohhhm mal aufgegriffen. Eine Affäre mit sich selbst haben. Und es fühlte sich wirklich merklich wie eine Affäre an. Im positiven Sinne, kein Gefühl der Rechtfertigung. Immer und immer wieder.

nyom


In dem Lokal essen zu gehen, den mein Mann vorgeschlagen hat, und es einfach mal für sich selbst zu genießen. Als ob die Zeit kurz anhalten würde...und ich es darauf ankommen ließ. Dieser Gedanke begleitete mich auch auf dem Rückweg nur ein paar Stunden später von Berlin nach Wuppertal. Nicht mehr nach dem Fehler suchend, sondern nach dem Glück greifend. Ich verstand innerhalb von ein paar Minuten, was mich beschäftigte. Dem alles einen Sinn zu geben, und das war Hier der Fehler. Es machte keinen Sinn, weil ich nach dem Falschen suchte. Es müsste viel mehr heißen, ich suche nach dem Glück des Lebens...und mein Gefühl sagt...ich bin auf dem richtigen Weg.

ICE

Was Diese Woche sonst noch so anstand?

Ein neuer Beauty Bericht ging online. Und weshalb Gulia auch etwas damit zu tun hat, könnt Ihr Hier lesen. Inspiration konnte ich vor allem durch Andrea und ihrer Koffergeschichte sammeln, während Sue mich wiederum auf den Gedanken brachte, das Leben anders in Form einer Buchautorin zu sehen. Danke für diesen wirklich tollen Input! Und eure Woche so?


Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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*Dieser Beitrag erhält unbezahlte Werbung wegen Markennennung / Markenverlinkung. Produkte wurden von mir selbst gekauft.

Petra Jung

in Gießen aufgewachsen. Mit einem Bein in den Wechseljahren, mit dem anderen Bein immer neugierig. Stets auf der Suche nach den neuesten Produkten. Junggeblieben und zeitlos.

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