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Die Petra in Berlin. Lange ist es her. Es ergab sich einfach nie eine entsprechende Möglichkeit, unserer Hauptstadt erneut in den Jahren ein Besuch abzustatten. Da kam mir die Einladung meiner Cousine, die in Berlin Friedrichshain lebt, gerade recht. Zusätzlich konnte ich auch persönlich einem Meeting in Charlottenburg beruflich beiwohnen. Herrlich, wenn sich doch alles so leicht miteinander kombinieren lässt.


Berlins unvergessliche Verkehrspolitik




Ich erreichte Berlin pünktlich mit dem ICE von Münster aus am ersten Montag im November. Schnell spürte ich, wieso ich sonderlich kein großes Verlangen nach unserer Hauptstadt in den Jahren verspürt habe. Voll, laut, hektische Menschen und das an einem sonnigen Montag. Vom Hauptbahnhof aus, nahm ich die S-Bahn bis zum Zoologischen Garten und von da aus weiter den Bus zum Adenauerplatz. Das Besondere? Rüttelnde S-Bahnen, vollgestompfte Tramfahrten und ein Busfahrer, der eher Rennfahrer als Busfahrer war, waren noch sehr harmlos im Gegensatz zu den Geschichten, die ich schon gehört habe.


Sich Zuhause fühlen im Quentin Hotel




neu



Ich erreichte das Quentin Hotel am Adenauerplatz und meldete mich am Empfang an und bekam zügig meine Zimmerkarte ausgehändigt. Mit dem Aufzug ging es in den zweiten Stock, Nr. 202 wo ich mit der Karte eincheckte.
Auf 25 qm2 verteilt, mit Kingsize Bett, Balkon, luxuriöses Badezimmer und einer Wasserkochstation lässt es sich gut leben.



Den Koffer ließ ich im Zimmer ungeöffnet stehen und machte mich auf dem Weg Richtung Warschauer Straße in Friedrichshain, wo meine Cousine sich vor dem Rewe mit mir verabreden wollte. Auf dem Weg merkte ich, wie anstrengend und vor allem wie lang sich die S-Bahn-, U-bahn- und Tramfahrten sich anfühlten. Nach gut 35 Minuten mit Umwegen durch die S-Bahn und der Tram erreichte ich das gewünschte Ziel.
Ich erblickte meine Cousine vor dem Rewe mit ihrer auffallenden Patchjacke und derben Boots, wartend mit einer Zigarette auf mich. Eine kurze Umarmung reichte um den ganzen Rauch mir ins Gesicht zu pusten und meinen leichten Duft von Miss Dior zu übertünchen.


Kleines Vietnam Town mitten in Friedrichshain: Das Nyom




berlin food



Wir beschlossen eine Kleinigkeit essen zu gehen. Dabei fiel die Wahl auf einen Vietnamesen, der liebevoll Nyom heißt. Meine Cousine bestellte ein leckeres Rindgericht welches vom Nyom empfohlen wurde, während ich mich für die wohlreichende und kräftige Buddha Soup entschied. An dieser Stelle großes Lob an die Nyom Betreiber. Eine wunderschöne Atmosphäre, ein sehr intensives Geschmackerlebnis trifft auf den unvergleichlichen Charme von Berlin. Während ich genüsslich an meiner Suppe schlürfte, hielt mich die Francis auf dem Laufendem.



Es gehe ihr super gut. Sie würde Weihnachten dieses Jahr gar nicht in Deutschland verbringen, sondern fand günstige Flüge nach Brasilien. Noch mehr freute ich mich für Sie als ich erfuhr, dass sie seit kurzem einen Buchhändler date. Wenigstens eine, die alles richtig macht und von Life Balance etwas versteht dachte ich mir. Anschließend ging es zu einem CupCake Laden. Wirklich süß um sich nochmal ordentlich den Bauch vollzuschlagen. Die Auswahl war aber auch zu verlockend. Selbst mich, die eigentlich Süßes hast konnte da überhaupt nicht widerstehen.



cupcake_neu



So schön der Tag auch war, so schnell verging auch die Zeit, sodass wir uns zum Abend hin verabschieden mussten. Schließlich müsste ich Samstag früh einem Meeting beiwohnen.



Im Hotel angekommen entspannte ich, legte mir eine Maske auf und machte mich bettfertig.



quentin hotel beauty


Kulinarisch im Set




Der Dienstagmorgen stand ganz unter dem Motto Business. Glücklicherweise entschieden wir das Meeting in einem wunderschönen Cafe Sets abzuhalten an der Schlüterstraße nicht weit weg vom Kuhdamm. Ich entschied mich dem Gespräch mit Rührei und Weißbrot beizuwohnen und gelegentlich mit Fragen mich einzuhaken und meine Gegenüber zum Nachdenken anzuregen.



berlin gastronomie sets


Abstecher in die Berliner Tierwelt




Zum Vormittag hin verabschiedeten wir uns, und ich beschloss das erfolgreiche Geschäftsessen mit etwas Tierliebe zu feiern. Wann hätte man schließlich die Zeit, dem Berliner Zoo einem Besuch abzustatten. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf die Affenfütterung, welches mich, irgendwie an das heutige Meeting erinnern ließ. Getreu dem Motto, selbst das kleinste Krümmel wird hier keinem einfach so überlassen.



Berliner Zoo



Nach knapp 5 Stunden, voller neuer Eindrücke aus der Tierwelt und einer Horizonterweiterung aus der Insektenwelt, beschloss ich langsam mich auf dem Weg ins Hotel zu machen. Den letzten Tag in Berlin wollte ich eigentlich, wiederholt mit Entspannung verbringen. Aber wie der Zufall es so wollte, hat auch ein jahrelanger Freund, den ich durch meine Cousine damals in Wuppertal kennengelernt habe, Wind bekommen, dass die liebe Petra zu Besuch in Berlin ist. Innerer Konflikt nun: Entspannen oder doch noch unternehmenslustig sein. Ich entschied mich auf die letzte Wahl.


Zwischen Fisch und Fleisch im Szene Hotspot Borriquito




Wir trafen uns bei dem Spanier Borriquito um die Ecke, wo ich meine Entscheidung nicht bereuen sollte. Angelo, so der Name des Freundes entschied sich für einen nährhaften Borriquito Grillteller, ich hingegen auf einen leichten Borriquito Fischteller.



spanisch essen in Berlin



Neben angeheiterten Gesprächen, seinem Faible für die Literatur und mein Gespür für die Mode verging die Zeit wie im Flug. Nach dem letzten Schluck Wein begleitete ich ihm zur S-Bahn Station Charlottenburg wo er sich auf dem Heimweg Richtung Alexanderplatz aufmachte. Eine herzliche Umarmung beendete einen ereignisreichen Tag. So sehr ich die Stadt für seine Hektik,Schnelllebigkeit und Anonymität hasste, umso mehr liebte ich die Stadt wegen meiner Cosuine und die Spontanität, die die Stadt mir gleichzeitig doch schenkte. Auf ein baldiges Wiedersehen!