Seid Ihr auch bereits in weihnachtlicher Vorfreude? Ich hätte zu Beginn der Woche gedacht, dass das überhaupt nicht der Fall wäre, aber das änderte sich Schlag für Schlag dann plötzlich. Genauer gesagt sind es noch eigentlich knapp 2 Wochen. bevor auch die ersten Weihnachtsmärkte zum fröhlichen Glühwein einladen. Wie ist die Woche also verlaufen?



Montag -  ernstes Gespräch mit Tine

Montag habe ich mich nach der Arbeit mit einer sehr guten Freundin getroffen. Zu lange war es her, dass man sich getroffen hat. Sie hatte einen vollen Terminkalender, ich wiederum war mit meinen Projekten beschäftigt, sodass es schlicht und einfach für ein Treffen nicht gereicht hätte. Umso schöner, war es sich dann bei Ihr zuhause zu treffen. Umso trauriger zu sehen, dass es ihr schon bei der Begrüßung nicht gut ging. Im Laufe des Gesprächs wusste ich auch wieso. Beruflich ging es ihr gerade nicht so gut. Sie ist selbstständig und die Aufträge lassen gerade zu wünschen übrig. Bei mehrere Sekt Hugo redete sie den Frust aus sich heraus, überlegte mit der Selbstständigkeit hin und her und hatte einfach Angst, wie es in der Zukunft für Sie ausgehen wird. Insbesondere auch da sie alleinerziehend ist mit einer 9 jährigen Tochter.  Ich konnte sie ein wenig aufmuntern und am Ende konnte ich ihr ein Lachen entlocken. Manchmal hat man so welche Momente, aber dafür sind nun mal Freunde auch da´um Dich wieder anzufangen. Noch am selben Abend beschloss ich ihrer Tochter einen Adventskalender zu basteln. Was Sie nicht wusste, Tine sollte auch einen bekommen.

Hugo
Hugo


Dienstag - Adventskalender basteln

Am Dienstag bereitete ich also 2 Weihnachtskalender vor. Das Problem. Ich habe mir es irgendwie einfacher und schneller vorgestellt. Die Tochter sollte einen mit Schokolade, Haribo und ein paar Beautyprodukten gefüllten Kalender erhalten, während Tine, in jeder Servierte einen Aufmunterungsspruch erhalten sollte. Dabei fing alles ganz einfach an. Süßigkeiten und Schokolade auspacken und in die Servierte reintun, Motivationssprüche aufschreiben, zusammenrollen und mit einem dünnen Seil befestigen. Zwischendurch ein Schluck Fruchtsecco trinken und eher ich mich ein paar Mal umgedreht habe, war es schon auch kurz vor 9 Uhr abends. Den Adventskalender wollte ich trotzdem fertig bekommen und habe es auch um 2 Uhr morgens fertig gekriegt. Da wir uns am nächsten Tag treffen wollten, aber das Treffen leider auf die nächste Woche verschoben werden musste. Ich war mächtig stolz, was ich vollbracht habe. Zwar nicht der Schönste, aber die Intention dahinter ist ja wichtig. Und auch mein Mann, der dafür dieses Jahr keinen bekommt, war anfangs zwar noch etwas motzig deswegen, aber nahm mir es am Ende nicht übel sondern sah mich nicht nur als Frau, sondern als eine gute Freundin. Die Tine wird sich nächste Woche sicherlich tierisch freuen. Bastelt Ihr dieses Jahr einem geliebten Menschen auch  einen Adventskalender?



Donnerstag - Leckeres Essen in Düsseldorf

Am Donnerstag hatte ich frei, während mein Mann nur halbtags arbeiten musste. Wir entschieden uns dann einen kleinen Trip nach Düsseldorf zu unternehmen und ich zeigte ihm mal meine neuen Fotokünste, die mir meine Tochter beim letzten Besuch nahe brachte. Zu Abend entschieden wir uns in einem schicken Restaurant zu dinieren. Wir entschieden uns für lecker Steak!

Steak Essen


Was diese Woche sonst noch anstand

Ein neuer Beauty-Bericht wurde veröffentlicht. Auch diskutierte ich am Telefon mit meiner Tochter nachdem ich bei der Stefanie einen spannenden Blogpost las in Sachen, ob man nach einer Trennung noch befreundet bleiben kann. Es war ein sehr schöner Beitrag von einem Pärchen, welches zuerst in einem Rosenkrieg eingestiegen ist und am Ende es doch noch geschafft hat, das Gute in sich aufzubewahren und danach Freunde zu bleiben. Schließlich verband die Beide eine glückliche Zeit mit Hochzeit und einem gemeinsamen Ort, den sie zuhause nennen konnten. Umso schöner zu lesen, dass es beide in ihrem neuen Leben richtig gut geht. Denn ja, meiner Tochter und ich waren uns einig, eine Trennung ist immer schlimm. Man denkt immer, dass eine Trennung von einer Person ausgeht, aber zu einer Trennung gehören immer noch zwei. Und die Königsdisziplin besteht darin, auf den Prozess der Heilung zu reiten, statt sich in einem Gefühlssumpf, wieder und wieder sich zu suhlen. Denn dazu ist das Leben einfach viel zu kurz und dein Leben viel zu kostbar um Dich Wochen, Tage oder auch eine einzige Minute Dir das zu geben. In eine Rolle zu verfallen, und es mit sich als “Opfer” Ballast mitzuschleppen. Dafür bist Du nicht hier. Denn häufig vergisst man bekanntlich irgendwie, dass eine Trennung zu Stande kommt, das beide am Ende unglücklich waren. Wären Beide glücklich gewesen, so bräuchte es keine Trennung. Deshalb ist es weit mehr als nur emotional, sondern etwas Total Menschliches und die Möglichkeit, das Beste daraus mitzunehmen und daran zu wachsen. Hat man dieses Stadium erreicht oder dieses Mindset so ist es und wird einfach sein, das Schlimme auszublenden, stattdessen das Gute zu sehen und den Respekt, womöglich die Freundschaft aufrechtzuerhalten, die man bis dahin noch nie so richtig wahrgenommen hat. Deshalb glauben wir beide das es nach verbrannter Erde trotzdem die Möglichkeit besteht, dass der Boden wieder keimen kann. Besonders Hannahs Zitats aus einem Film fand ich dazu sehr berührend:

Historische Stadthalle


Man kann nicht verhindern das man verletzt wird aber man kann mit bestimmen von wem und ich bin glücklich mit meiner Wahl, ich hoffe sie ist es auch.

Was denkt Ihr darüber..und wie war eure Woche bislang so?


Tags: Inspiration, Wochenrückblick

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