Heilkräuter werden schon seit Tausenden von Jahren verwendet. Altbewährtes ist oft gut. Für manche aber einfach nur überholt. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen und eventuell altbekannte Heilkräuter für sich zu nutzen. Die Natur bietet dem Menschen viel. Ich habe in meinem Bekanntenkreis, darunter auch einige Ärzte, Apotheker und Heilpraktiker, eine kleine Umfrage gemacht, welche die wichtigsten Heilkräuter sind.
Nachfolgend nun die 7 wichtigsten Heilkräuter.

1. Basilikum

Besonders bekannt ist Basilikum als schmackhafte Gewürzpflanze.
Doch auch als Heilpflanze ist Basilikum bekannt.
Basilikum wirkt antibakteriell, beruhigend und krampflösend. Zudem hemmt Basilikum äußerlich angewendet die Produktion eines Enzyms, das indirekt für Haarausfall verantwortlich ist.
Basilikum wird schon seit dem Altertum bei Verdauungsschwäche und Migräne angewendet. Neuere Forschungen haben gezeigt das Basilikum konzentriert als Basilikum-Extrakt den Haarausfall hemmen kann und somit zu vollerem Haar führt. Hierzu finden SIe mehr in einem früheren Blogbeitrag von mir.
Basilikum-Pflanze

2. Kamille

Kamille kennt jedes Kind, natürlich auch den Duft. Auch wenn man die echte Kamille nicht mehr so oft wie früher auf den Feldern findet, so findet man Kamille doch zumindest in jedem Supermarkt und in jeder Apotheke in Form von Tee.
Kamille wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, krampflösend und schmerzlindernd.
Eingesetzt wird Kamille bei Erkältungen, gegen Entzündungen, bei Verdauungsstörungen und Menstruationsbeschwerden.
Kamille wird in Form von Tee, Tinkturen, Umschlägen und Bädern verwendet.
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3. Beifuß

Beifuß wächst oft am Wegesrand. Bekannt ist er vielleicht auch einigen die Kartoffeln anbauen, denn dort tritt er gerne als vermeintliches Unkraut auf.
Beifuß wirkt beruhigend, durchblutungsfördernd und erwärmend.
Gegen Appetitlosigkeit, gegen Muskelkater, gegen Schlafstörungen und zur Förderung der Menstruation wird Beifuß genutzt.
In Form von Tee, Gewürz oder als Bestandteil einer Tinktur wird der Beifuß angewendet.
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4. Ringelblume

Die Ringelblume ist vielen sicherlich aufgrund ihrer einfachen Schönheit bekannt. In vielen Gärten ist sie eine Zierpflanze.
Die Ringelblume zeichnet sich durch ihre entzündungshemmende und krampflösende Wirkung aus. Zudem wirkt sie adstringierend, das heißt, sie zieht weiches organisches Gewebe zusammen.
Deshalb wird der Ringelblume bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Quetschungen, Infektionen und bei Magen- und Darmstörungen Gebrauch gemacht.
Ringelblume

5. Baldrian

Baldrian kann man an Wald- und Wegrändern finden.
Baldrian wirkt beruhigend und krampflösend.
Als Tee wurde Baldrian schon bei den alten Germanen, genauso wie heute gegen Schlaflosigkeit, Nervosität, Magenkrämpfe und Migräne getrunken. Auch gegen Wechseljahresbeschwerden soll Baldrian helfen.
valeriana-officinalis-Baldrian

6. Thymian

Der auf Kalkböden gut gedeihende Thymian ist als Gewürzpflanze weit verbreitet.
Man könnte ihn aufgrund seiner desinfizierenden und pilztötenden Wirkung auch als Sagrotan der Natur bezeichnen. Aufgrund dessen findet Thymian bei entzündeten Wunden Anwendung. Da Thymian zudem noch schleimlösend und schmerzstillend wirkt, wird er oft auch bei Husten und Asthma verwendet.
Je nach Anwendungsgebiet wird Thymian als Tee, Tinktur, Umschlag oder als Badezusatz eingesetzt.
Echter-Thymian

7. Salbei

Schon der Name Salbei deutet auf seine heilende Wirkung hin. Lateinisch bedeutet salvare heilen. Das althochdeutsche Wort salveia ist aus dem lateinischen Wort salvia entlehnt.
Nicht nur sprachlich hat Salbei Verbreitung gefunden, er ist im ganzen mediterranen Raum anzutreffen. Bei uns in Deutschland tut er sich schwer, da er nur bedingt winterhart ist.
Salbei wirkt adstringierend, antibakteriell und schweißhemmend.
Bei Halsentzündungen und schlecht heilenden Wunden kann er seine heilende Wirkung unter Beweis stellen. Gegen übermäßiges Schwitzen und Hitzewallungen wird ebenso auf Salbei zurückgegriffen. Die Anwendungsarten sind Tee, Tinkturen, Umschläge und Bäder.
Salbei

Fazit

Die Natur hat erstaunlich viel zu bieten. Für altbekannte Kräuter werden immer wieder neue Anwendungen gefunden. Wahrscheinlich werden wir durch diesen reichhaltigen Schatz der Natur immer mehr Krankheiten heilen können, und das ohne synthetische Stoffe.

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