Ist es Ihnen auch aufgefallen, dass Sie sich beim Lesen mehr konzentrieren müssen? Haben Sie schon einmal ein Druckgefühl von den Augen aus gehabt welches sich auf die Stirn ausgebreitet hat? Haben Sie vielleicht sogar einmal Schwindel beim Lesen gehabt?

Keine Sorge das kann ganz normal sein. Möglicherweise leiden Sie unter Presbyopie, auf deutsch: Altersweitsichtigkeit.

Ursache der Altersweitsichtigkeit

Die Augen müssen die Brechkraft der Augenlinse täglich anpassen, dies wird Akkommodation genannt. Immer wenn wir von einem Objekt auf das nächste blicken muss das Auge die Linse anpassen, sonst könnten wir nicht scharf sehen. Täglich geschieht dies etliche Male.
Selbst bei technischen Geräten kennt man dies. Früher hat man bei einem Fotoapparat vorne gedreht, um das Bild scharf zu bekommen. Dies war so eine manuelle Anpassung.
Heutzutage gibt des das immer noch, in vielen Fällen geschieht dies nun automatisch bei den Digitalkameras.
Über die Jahre verhärtet sich die Augenlinse. Was man sieht wird immer unschärfer.

Ab wann beginnt die Altersweitsichtigkeit?

Altersweitsichtigkeit kann man als einen langen Prozess sehen. Dieser beginnt etwa ab dem 30. Lebensjahr. Dies geschieht glücklicherweise sehr sehr langsam. Deshalb dauert es auch oft so lange bis die Altersweitsichtigkeit bemerkt wird.

Wie kann man Altersweitsichtigkeit beheben?

Heutzutage gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten mit einer Altersweitsichtigkeit gut umzugehen. Entweder verbessert man seine Sehstärke mit einer Brille oder mit Hilfe vom Augenlasern, der Lasik-Augenoperation.

Die Lesebrille hilft bei Altersweitsichtigkeit

Falls Sie noch keine Brille nutzen, aber schon in einem mittleren Alter sind, kennen Sie folgendes vielleicht: Die Zeitung oder das Buch welches Sie lesen rückt immer in weitere Ferne, damit Sie scharf lesen können halten sie das zu Lesende immer weiter von sich weg. Dies geht eine Zeit lang gut, bis Ihre Arme zu kurz sind!
In einem frühen Stadium der Altersweitsichtigkeit sollte man sich deshalb eine Lesebrille anschaffen. Durch moderne Augendiagnostik erfahren Sie welche Brillengläser genau die richtigen Brillengläser für Sie sind. Für das Lesen genügen die Lesebrillen. Für alle weiteren Aktivitäten bei denen Sie nicht etwas in nächster nähe Sehen müssen brauchen Sie im frühen Stadium der Altersweitsichtigkeit noch keine Brille.
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Die Augen lasern lassen

Sich die Augen lasern zu lassen ist auch eine Möglichkeit, jedoch kann es sein dass sich die Augen nach einigen Jahren trotzdem verschlechtern. Dann braucht man wieder eine Brille.
Sicherlich ist das Lasern eine Möglichkeit jedoch kommt dies für mich persönlich nicht in Frage.

Doch warum brauchen Sie möglicherweise so schnell wie möglich eine Brille?

Wenn Sie schlecht sehen kann dies für Sie gefährlich sein. Vor allem beim Autofahren. Nach einer Schätzung des Bundesverbands der deutschen Augenärzte geschehen jedes Jahr etwa 300.000 Unfälle weil die unfallverursachenden Autofahrer nicht mehr gut sehen können.
Für das Autofahren ist es sinnvoll, dass die Brillenbügel sehr dünn sind und einen schmalen Rahmen haben, damit in keinster Weise das Sichtfeld eingeschränkt wird. Es ist besser wenn die Brille zum Autofahren groß ist. Außerdem sollte sie entspiegelt sein.
Denn wenn die Brille entspiegelt ist wird auf dem Brillenglas weniger Licht reflektiert.
Das entlastet die Augen vor allem wenn Sie nachts unterwegs sind.
Es kann bei einfachen Brillen der Fall sein das Lichtspiegelungen Sie stören. Dies wird durch eine Entspiegelung auch verhindert.

Deshalb habe ich extra für das Autofahren eine Brille. Als ich meine erste Brille kaufte tat ich dies, nachdem ich damals ein Straßenschild mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu spät gesehen habe und geblitzt wurde. Als meine Freundin, eine Optikerin mir von Brillen erzählte die extra für das Autofahren entwickelt wurden, bzw. besser dazu geeignet sind habe ich mir eine gekauft. Damit ich sie nicht vergesse habe ich sie immer im Auto :)